Der neue Corona-Virus

Seit Wochen kommt keine Nachrichtensendung und kein Internetblog um neue Informationen über den seit 2019 bekannten Virus aus. SARS-CoV-2, so der Name des Virus - die ausgelöste Krankheit wird Covid19 genannt - breitet sich aus China aus, wo es die weitaus meisten Infizierten gibt. Die Taktik, das Problem zu ignorieren, ging nicht lange gut. Inzwischen hat eine Verbreitung stattgefunden, wie es in einer globalisierten Welt bei allen ansteckenden Krankheiten nahezu unvermeidlich ist.

Aktuelle Informationen stellt das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetsite bereit.

Da die Übertragung durch die Luft und Körperkontakt erfolgt, ist es wichtig sich regelmäßig und nach Bedarf die Hände gründlich mit Seife zu waschen. Desinfektionsmittel sind allenfalls an Orten nötig, an denen kein Wasser zur Verfügung steht.

Natürlich stellen Menschenansammlungen ein generelles Risiko da, welches sich allerdings nicht nur auf den neuen Coronavirus bezieht. Auf das Händeschütteln kann man in diesen Tagen getrost mal verzichten. Allerdings gibt es auch keinen Grund, panisch zu reagieren und seinen Keller mit übertriebenen Mengen an Desinfektionsmitteln, Seife und unwirksamen Mundschutz zu füllen.

Ich würde mir wünschen, dass die Medien ebenfalls etwas disziplinierter informieren und den SARS-CoV-2 auch mal mit anderen Virenerkrankungen, denen wir ständig ausgesetzt sind, in Relation setzen.

---Update 17.03.2020:

Seit gestern sind auch in Deutschland weitreichende Einschränkungen in Kraft getreten die als Ziel haben, die Infektionskette von SARS-CoV-2 zu unterbrechen. Viele Betriebe ruhen, ebenso Schulen und Kindergärten. Während alle lebensnotwendigen Einrichtungen und Infrastrukturen in Betrieb bleiben, also etwa Lebensmittelläden, Apotheken, Banken, medizinische Einrichtungen und auch die Post, ist die Bevölkerung aufgerufen zu Hause zu bleiben und soziale Kontakte auf das notwendigste zu reduzieren.

Auf den Straßen sollte es nun ruhiger sein, doch trifft dies nur auf vereinzelte Gebiete zu. Ansonsten kommt der Eindruck auf, ganz Deutschland hätte Ferien und kauft fleißig Klopapier, Windeln, Nudeln, Mehl und Milch, so dass die MitarbeiterInnen in den Märkten mit dem Nachfüllen kaum nachkommen und temporäre Engpässe entstehen. 

So ganz kann auch ich mich dieser Stimmung nicht mehr entziehen. Zumal die Maßnahmen sich jetzt auf den Arbeitsbereich auswirken. Kundenkontakt soll so weit wie möglich vermieden werden, ebenso der untereinander. Letzterer wird durch geteilte Arbeitszeiten erreicht, die jeweils für die Hälfte der Zusteller einen nach hinten verschobenen Dienstanfang bedeuten. Immerhin versuchen wir mit diesen Anpassungen den Betrieb auch für die nächste Zeit gesund aufrecht zu halten.

Wenn jeder Bürger etwas Disziplin an den Tag legt kann sich in etwa 14 Tagen zeigen, ob es zu einem Rückgang der Infektionszahlen gekommen ist. Aktuell sind in Deutschland über 7000 Menschen mit dem Virus infiziert. 

---19.03.2020:

Asoziale Egoisten sind unterwegs. Sie kaufen Hygieneartikel und haltbare Lebensmittel in Mengen, die ein normaler Mensch in absehbarer Zeit niemals benötigt. Wer zu spät kommt, etwa weil er noch arbeiten darf, bekommt eben nichts mehr. Die Aussage, dass man es halt im nächsten Geschäft oder am nächsten Tag noch mal probieren solle, kann ich nicht bestätigen. Nach dem fünften Geschäft habe ich heute, an Tag 3 meiner intensiven Suche nach Toilettenpapier, aufgegeben.

Was für eine kranke Vorstellung geben die Zeitgenossen ab, die nun ihre Keller und Garagen mit oben genannten Artikeln vollgerammelt haben, als wäre das Ende der Welt schon da. Sich da nicht der Wut hinzugeben fällt selbst mir schwer. Drei Läden habe ich völlig ohne Einkauf verlassen, was weder mit dem CO2-Ausstoß für die Fahrten, noch dem angeordneten Einschränken sozialer Kontakte in Einklang zu bringen ist.  

---23.03.2020:

Am Sonntag hat sich die Bundesregierung nun auf eine Verschärfung des Kontaktverbotes geeinigt. Mit Ausnahme von "Kern-Familien", dürfen sich nur noch zwei Personen "versammeln" und müssen ansonsten einen Abstand von 1,5 bis 2 Meter einhalten. Armin Laschet, Ministerpräsiden von NRW, sprach von Strafen von bis zu 25.000 Euro, die ein Verstoß gegen diese Anordnung zur Folge haben werde.

Eine generelle Ausgangssperre ist damit zunächst vom Tisch.

Das Robert-Koch-Institut (RKI) berichtet von steigenden Fallzahlen, die im erwarteten Rahmen liegen. Es bewertet die getroffenen Maßnahmen als richtig.

Wie nicht anders zu erwarten, werden auch zur SARS-CoV-2 Pandemie Geschichten über wilde Verschwörungen verbreitet. Aus einer Risikoanalyse des Bundes aus dem Jahre 2013 werden Parallelen zur aktuellen Lage abgeleitet. Verbreitet wird dies von einem Autoren der zumindest als Sympathisant der Reichsbürger gesehen werden kann und der sich als brillanter Verschwörungstheoretiker einen Namen gemacht hat.

Eine kurze Recherche förderte auch in diesem Fall einen Faktencheck zu Tage in dem die Unstimmigkeiten, aber auch tatsächlichen Übereinstimmungen, zusammengetragen wurden. Verschwörungstheorien klingen häufig nur daher so stichhaltig und "echt", weil sie clever zusammengesetzt sind, unpassende Details verschweigen und auf die Kraft der Suggestion setzen. Damit will ich keineswegs unterstellen, dass die offiziellen Quellen immer die reine Wahrheit nennen und Zweifel nicht erlaubt sind. Jedoch war es nie so leicht wie heute zumindest eine andere Sichtweise einer Nachricht zu finden oder den Hintergrund eines Autors zu ergründen.    

---29.03.2020:

Ich frage mich, warum so viele so genannte Experten den Medien gegenüber die Gefährlichkeit von SARS-CoV-2 kleinreden.

Ob sie dies tatsächlich machen oder ihre Ansicht den Kern der Sache tatsächlich trifft, kann ich nicht beurteilen. Wie so viele, halte ich mich an die offiziellen Anweisungen und informiere mich aus den als amtlich bezeichneten Quellen. 

Jedoch: Sollten diese "Experten" ihr Wissen nicht lieber konstruktiv einbringen und sich offiziell Gehör verschaffen, anstatt die Bevölkerung mit ihrer vom Canon abweichenden Meinung zusätzlich zu verunsichern? 

Explizit muss ich hier über die Berichterstattung der Medien (TV, Radio, Internet) den Kopf schütteln. Gerade von dieser Seite erwarte ich in diesen Zeiten Seriosität. Populistische Beiträge und stichelnde Fragestellungen sind weder gefragt noch tragen sie zu einer friedlichen Stimmung bei.  

---04.04.2020:

Es gibt einen Wandel in den Ansichten, was den Nutzen von Schutzmasken angeht. Zwar heißt es noch immer, einfache Masken schützen nur vor deren Träger, was bei Verwendung aller Kontaktpersonen jedoch okay wäre. Grund für die bisherige Ablehnung lag bisher hauptsächlich an dem Problem, dass es keine ausreichenden Mengen gibt, mit denen man das medizinische Personal, Pflegekräfte und die gesamte Bevölkerung ausrüsten könnte. Großbestellungen der Deutschen Post wurde vom tschechischen und britischen Zoll konfisziert, da in diesen Ländern natürlich ebenfalls Bedarf existiert. Der Einzelpreis ist innerhalb weniger Tage um mehrere hundert Prozent gestiegen. Längst gibt es Nähanleitungen, mit denen die Eigenversorgung, für manche auch ein kleiner Nebenerwerb, sichergestellt werden kann.

Mit dem Kontaktverbot hat sich die Verbreitung des Virus verlangsamt. Man kann hier allerdings nicht genau sagen, inwieweit der Virus sehr wohl in den Menschen steckt, bei denen sich keine Krankheitssymptome äußern. Hinzu kommen große Probleme durch die weitgehende Stilllegung des Landes. Schulen und Betriebe können nicht ohne Folgen auf Dauer ruhen. Das Erreichen der Herden-Immunität würde im derzeitigen Modus viel zu lange dauern, weshalb Wissenschaftler nun über eine Lockerung nachdenken, sich aber nicht zu einer konkreten Empfehlung entschließen wollen. Risikopersonen müssen in jeden Fall auch weiterhin geschützt bleiben.

Ich persönlich rechne mit einer schrittweisen Aufhebung des Shutdown ab Mai. Es sollten dann verstärkt Tests durchgeführt werden und die Frage geklärt sein, wie lange der Virus auf unterschiedlichen Oberflächen überlegt und ansteckend bleibt. 

---10.04.2020:

Karfreitag - Ich wünsche Euch ein frohes Osterfest!

Selbst die Kirchen sind heute geschlossen, Messen finden allenfalls via Fernsehen oder im Internet statt. Dass ein stiller Feiertag noch ruhiger wird, ist dem "neuartigen Corona-Virus" geschuldet. Ausflüge jeder Art werden durch die Beschränkungen stark ausgebremst. Keine Gaststätte lädt zum Verweilen ein, Spielplätze sind abgesperrt, Parkplätze von Naherholungsgebieten teilweise abgesperrt, Polizei und Ordnungsämter wachen über den gebotenen Abstand.

In den Supermärkten fallen Unterschiede auf. Gestern gab mir die Kassiererin das Rückgeld direkt in die Hand und trug selbst weder Hand- noch Gesichtsschutz. Mir scheint, die Diskussionen über die gesunkene Zahl der Neuinfektionen verführt zur Sorglosigkeit. Dabei erzeugen die unterschiedlichen Aussagen der Mediziner und Politiker auch in mir eine zunehmende Unentschiedenheit darüber, wie die Normalisierung einzuleiten ist und wie die ganze Aktion rückwirkend zu bewerten sein wird.

---12.04.2020:

Frohe Ostern! - Ruhige Ostern! - Bleibt doch zu Hause!

---28.04.2020:

Seit gestern gilt die Maskenpflicht beim Einkauf, im ÖPNV, Behörden und generell dort, wo der Mindestabstand von 1,5 bis 2 Meter nicht eingehalten werden kann. Dabei muss es nicht unbedingt eine "echte" Schutzmaske sein, auch ein Schal oder Tuch ist grundsätzlich erlaubt. 

Die Schulen und Kitas sind ebenfalls wieder aus der "Winterstarre" erwacht und versuchen einen angepassten Betrieb aufzubauen.

Erschwert wird die Situation in meinen Augen momentan von den doch sehr unterschiedlichen Äußerungen der vielen Experten. Zwischen den Instituten gibt es teils erheblich abweichende Meinungen, welche Maßnahmen und Zahlen zutreffen. Kein Wunder, dass sich daraus auch die Politik kein klares Bild machen kann und so durch diese Kriese eiert. Grundsätzlich halte ich allerdings das vorsichtige Vorgehen der Regierung für nachvollziehbar. Wer will auch behaupten, das Allwissen gepachtet zu haben.  

Meine Frau hat die ersten Masken genäht und der Arbeitgeber gabt uns immerhin zunächst 6 Einmalmasken. So sieht nun die Normalität aus.

---01.05.2020:

Der Tag der Arbeit geht zu Ende. Es wurde nicht hineingetanzt und die Kundgebungen liefen mit wenigen Menschen ab, die aber dennoch genug zu sagen hatten. Der 1. Mai gilt als großer Tag für die Gewerkschaften, die in den Kriesenzeiten sehr gefragt sind und hoffentlich dazu beitragen können, Versprechen und Dankbarkeit gegenüber den Systemrelevanten Berufen in Erinnerung zu halten.  

---07.05.2020:

Ab Montag starten wieder neue Regeln, die bestimmte Lockerungen umfassen und auf sinkende Infektionszahlen beruhen.Einheitlich wird es in den einzelnen Bundesländern weiterhin nicht bleiben, wenn man von den grundsätzlichen Vorgaben absieht: Abstand halten und Maskenpflicht in Geschäften und anderen Einrichtungen. Hier sollte sich jeder unbedingt selbst informieren und von unnützer Stimmungsmache absehen.

Die Sozialen Medien quellen vor diversen Verschwörungstheorien und Besserwisserei nur so über. Natürlich gibt es wirtschaftlich Betroffene und man muss auch ihren Standpunkt respektieren. Schlimmer wären - so meine ich - Todeszahlen, wie sie etwa seit vielen Jahrhunderten die Pest gefordert hat. Übrigens gibt es auch bei der Pest noch immer keinen Impfstoff, jedoch wirksame Medikamente. 

---19.05.2020:

Nun wagen wir es doch und werden für eine Woche an die Nordsee fahren, so wie es ursprünglich vorgesehen war. Freie Sicht und frischer Wind verprechen Belebung für den Alltag. Natürlich sind die Beschränkungen zu beachten und werden von uns auch ernst genommen.

---14.06.2020:

(Rückblick)

Urlaub ist immer viel zu kurz, diese Feststellung traf auch dieses mal zu. Hatte ich bei der Buchung insgeheim vielleicht doch noch leichte Bedenken, ob es in dieser Zeit wirklich eine gute Idee wäre, so zerstreuten sich dies schon mit dem Schließen der Autotüren. Es gab keinerlei unschöne Begegnungen, die sich auf die Corona-Kriese hätten schieben lassen.

Für den Anreisetag hatten wir einen Tisch in einem griechischen Restaurant reserviert und durften feststellen, dass man dort ordentlich zu tun hatte, alle Gäste zu versorgen, wozu auch eine große Zahl gehörte, die sich ihre Speisen zur Abholung bestellt hatten. Die Wartezeit betrug dabei zeitweise über eine Stunde, was den Ansturm dokumentierte. Mund-Nasenschutz war für den Eintritt und den Besuch der Toilette erforderlich und ein Gästebogen, diskret und nicht etwa in offen ausliegender Listenform, war auszufüllen, um im Notfall die Infektionskette nachverfolgen zu können. Dem schönen Abend tat dies keinen Abbruch.

Wir probierten während der Woche ein weiteres Restaurant aus, daneben auch diverse Imbiss-Betriebe, wo die Maskenpflicht zum Teil etwas anders gelöst war, jedoch stets auf Abstand und Hygiene geachtet wurde. Die Betreiber, so unser Eindruck, hatten alles gut im Griff, waren allerdings auf das Mitwirken ihrer Gäste angewiesen.

Wir verbrachten unseren Urlaub angepasst, gingen nur gezielt in Läden um etwas zu erwerben wenn es nötig erschien, machten um größeren Ansammlungen einen Bogen und genossen die Zeit an der Nordsee.

---28.06.2020:

Rückfälle hat es in den letzten Tagen und Wochen gegeben, die sich auch auf den Urlaub auswirken. "Dank" der Skandale in Fleischbetrieben verlangen unter anderen Bayern und Österreich nun Testnachweise, die nicht älter als 48 Stunden sein dürfen. Von dem noch im Vormonat besuchten Restaurant an der Nordsee kam die Meldung, dass hier wieder nur das Abholen von Speisen möglich ist.

Die Corona-App wurde inzwischen von vielen Menschen heruntergeladen und durch diverse "Fachleute" für unbedenklich erklärt. Für wie nützlich sich die Software erweisen wird, bleibt abzuwarten und ist in erster Linie von dem Verantwortungsbewußtsein der Verwender abhängig.

---05.07.2020:
Die Nutzung der Corona-App scheint nicht den erhofften Anklang zu finden. Obwohl Datenschutzgründe nicht das Problem ist, macht ein zu Hause liegendes Smartphone sicher keinen Sinn. Zudem haben die meisten Menschen noch gar keinen Test hinter sich und können somit keine Daten beisteuern - wenn sie es überhaupt freiwillig machen.

---24.07.2020:

Mehrere Urlaubsländer verschärfen ihre Lockerungen wieder. Urlauber die aus risikoreichen Gebieten zurückkehren und sich testen lassen sollten, machen dies nur im geringen Maße und werden auch meist nicht aufgehalten. Das hatte nun vereinzelt Folgen.

Länder und die EU versuchen mit astronomisch hohen Krediten die finanziellen Härten der Pandemie in den Griff zu bekommen. Es ist von Aufbau die Rede, als sei die Lage bereits unter Kontrolle. Tatsächlich gibt es auch Meldungen, nach denen sowohl Medikamente, als auch Impfmittel in absehbarer Zeit auf den Markt kommen können. Ob die benötigten Mengen bereitstehen werden, steht auf einem anderen Blatt und scheint von der Ellenbogenkraft der Staatsführungen abhängig zu sein.

 Ignoranten und Träger von Kopfbedeckungen aus Leichtmetall schwimmen noch immer durch die sozialen Medien.

Inzwischen habe ich ein paar Arztbesuche hinter mir, die ersten seit mehreren Jahren und erst recht nach Ausbruch der SARS-CoV-2 Pandemie. Das Fachärzte nicht mehr ausgelastet wären und Termine schnell zu bekommen sind, kann ich pauschal nicht bestätigen. 

Beim Hausarzt war es kein Problem und auch die beiden Sitzungen im MRT konnte ich innerhalb einer Woche durchlaufen. Anders sieht es bei der Neurologie aus, die sich meine Beschwerden erst in 4 Monaten ansehen kann. Beim Augenarzt wiederum war ich mit einem Vorlauf von ca. 4 Wochen und bei Orthopäden gab es die Offene Sprechstunde - man hat ja Zeit, war auch kein Problem. Gleiches galt für den örtlichen Optiker, der mir in einer guten Woche die neue Brille aushändigen konnte. Hier war die Terminvergabe sogar von Vorteil und kein bisschen nervig.  

---22.11.2020:

Lange wurde auf die 2. Welle gewartet. Die Fallzahlen gingen über die sonnigen Monate weit nach unten und ließen bei vielen Menschen eine trügerische Sicherheit entstehen, die sich an den geltenden Maßnahmen stießen. Nun sind wir in Mitten des zweiten so genannten Lockdown, in dem viele Gewerbe und Kulturschaffende ihren Betrieb entweder komplett oder doch sehr weitgehend schließen müssen. Die Proteste haben zugenommen. Häufig stehen hier Ignoranten, gemeinsam mit jenen Gruppierungen auf der Straße, die auch in anderen Zeiten reine Contra-Bewegungen darstellen und die mit Haß und Ausgrenzungen versuchen undifferenzierte Stimmung zu machen.

Dabei sehen die Zeichen gar nicht so schlecht aus:  Mehrere Impfstoffe warten auf ihre Zulassung! Zwar wird es eine Mamutaufgabe, für eine ausreichende Verbreitung zu sorgen und zunächst stehen ohnehin nur begrenzte Mengen zur Verfügung, doch am Ende wird es wieder aufwärts gehen. Es wäre schön gewesen, wenn diese Monate für mehr Menschlichkeit und Veranwortungsbewustsein gesorgt hätten. Alle meckern über die Entscheidungen und wollen ihr altes Leben zurück. Dabei war ein "Weiter so!" noch nie eine gute Idee. Meckern ohne konstruktive Gedanken ist, zumindest in meinen Augen, abolut billig.